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Abb.:

Ohne Titel 18, 2019, Acryl und transparenter Hochglanzlack auf Leinwand 180x160cm

Aber Sie scheinen blind zu sein auf den Magentaaugen, 2019, Acryl auf Leinwand 100 x 100 cm

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    LINDA EBERT

    24. JULI bis 15. AUGUST

    SCHWARZ

    Schwarz ist der Grundstoff des Denkens von Linda Ebert. Während der Grossteil der Künstlerinnen vor weißer Leinwand arbeitet kommt die Arbeit von Ebert aus der Dunkelheit heraus. Sie malt sozusagen direkt im Universum. Ihre genaue Vorstellung von Schwarz ist ein spezifisches Empfinden von Antimaterie. Ein Paradox, wie ich finde und eine Art Paradoxon, zu dem nur Künstlerinnen finden können. So stellt Ebert auch verschiedene Abwesenheiten dar, mehr als die Anwesenheit von Raum - seine Abwesenheit. Sie selbst spricht auch vom „totalen Nichts“. Es ist also das Nichts auf dessen Grund etwas entsteht - in Form von Linien, die erst so etwas wie Raum entstehen lassen.

    Es ist auch ein Porträt der Existenz, der Dunkelheit und der Revolte.

     

    Auszug aus einem Text  von Esther Stocker 2019